Hilfe für die neue Ordenshochschule in Ungarn Sapientia
Regent P. László Lukács schreibt: Die Erzabtei der Benediktiner in Pannonhalma, die Ordensprovinzen der Franziskaner und Piaristen in Ungarn (beide mit Sitz in Budapest) unterhalten seit hundert Jahren eigene theologische Hochschulen für den Ordensnachwuchs. Seit der politischen Wende sind auch andere Orden wieder zugelassen worden. Deren Theologiestudenten – insgesamt aus 12 männlichen und neuerdings 13 weiblichen Orden – besuchen die theologischen Hochschulen der Benediktiner und der Piaristen. Aufgrund eines Übereinkommens zwischen den drei Orden entsteht jetzt eine Hochschule „Sapientia, Theologische Ordenshochschule“, die die genannten Orden gemeinsam unterhalten. Sie steht allen ungarischen Ordensstudenten und –studentinnen offen. Jetzt ist auch die Ausbildung von Religionslehrern wieder möglich. Ziel der Gründung der gemeinsamen Hochschule ist, durch Vereinigung der Lehrkörper ein hohes Niveau der theologischen Ausbildung zu sichern.
Die neue Hochschule bemüht sich unter der Last eines 40jährigen, teilweise dringenden Nachholbedarfs, eine theologische Fachbibliothek aufzubauen und bittet daher die kirchlichen Bibliotheken um solidarische Hilfe, also um Dubletten bzw. um die Übersendung von Listen zu den entbehrlichen Doppelbeständen.
Kontakt: Regent P. László Lukács
Sapientia, Szerzetsi Hittudományi Föiskola
H-1053 Budapest, Ferenciek tere 7-8, III.lh, II.em. / H-1364 Budapest, Postf. 235.
Tel.: (361) 317-46-49; 31-73-574; Fax: (361) 337-80-16; 3177-682; email: lukacs@hcbc.hu.
Jahrestagung 2000
Die erste gemeinsame Jahrestagung von VkwB und AKThB im Juli 2000 wurde von der Mitgliederversammlung und von den protestantischen Kolleginnen und Kollegen einhellig als Erfolg bewertet, zu danken der Gastfreundschaft des Klosters Frauenwörth im Chiemsee, dem rastlosen Einsatz von Sr Hanna Fahle OSB, den Vorträgen von Prälat Dr. Benker/ Freising, P. Dominikus Göcking/ Osnabrück, Elisabeth Kräuter/ München, Dag-Ernst Petersen/ Wolfenbüttel, Armin Stephan/ Neuendettelsau, dem guten Wetter und der unangestrengten Offenheit aller angereisten Kolleginnen und Kollegen. Gelenkstelle der Tagung war eine ökumenische Vesper mit Weihbischof Franz Dietl und Dekan Michael Grabow mit einem anschließenden Empfang der Erzdiözese München und Freising.
Bitte email-Adressen und URL melden
Für das Adressverzeichnis der AKThB als Allegro-Datenbank werden noch viele email-Adressen und URL-Angaben für den Aufruf der Bibliotheks-Homepages gesucht. Deshalb die Bitte um Meldung an alle Bibliotheken, die über diese Verbindungen verfügen, an Herrn Neumann/ Würzburg über die email-Adresse Diözesanbibliothek.
Gruppenfoto 2000
Das von Frau Gabler aufgenommene Gruppenfoto der Jahrestagung 2000 im Kloster Frauenwörth im Chiemsee kann auf der Homepage der AKThB besichtigt werden, oder auch im Format 13 x 18 cm kostenlos oder gegen eine Spende für den Verband über die Dombibliothek Hildesheim, Postfach 100263, 31102 Hildesheim (dombibliothek@bistum-hildesheim.de) bezogen werden.
Online-Bibliographie Theologie und Frieden
Das Institut für Theologie und Frieden (IThF) ist eine Einrichtung der katholischen Kirche. Es wurde 1978 gegründet, ist mit eigenen Forschungsprojekten im Bereich der Friedensethik tätig, gibt die Publikationsreihen „Theologie und Frieden“ und „Beiträge zur Friedensethik“ heraus, hat eine Bibliothek (z.Zt. über 100.000 Titel) und dokumentiert umfassend Literatur. Nach Veröffentlichungen in Buchform und auf CD-ROM stellt das Institut nun eine Online-Bibliographie Theologie und Frieden mit z.Zt. über 90.000 Titeln kostenfrei unter zur Verfügung. Schwerpunkt der Dokumentation sind die einzelnen Disziplinen der Theologie. Literatur aus Philosophie, Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung, Völkerrecht und Geschichtswissenschaft findet Berücksichtigung, soweit diese für friedensethische Fragestellungen relevant erscheint. Ein besonderer Service bei den Monographien besteht darin, dass auch einschlägige Beiträge aus Sammelbänden erfasst werden. Es werden über 500 Zeitschriften, auch über Schlagwörter, ausgewertet, und zwar, soweit dies möglich ist, im gesamten Erscheinungszeitraum der jeweiligen Zeitschrift.
Technischen Voraussetzungen: Es wird eine Bildschirmauflösung von min. 600/800 empfohlen. JavaScript und Cookies müssen aus technischen Gründen aktiviert sein. Internet Explorer ab Version 4.01, Netscape Navigator ab Version 4.3.
Faksimilesammlung in der Bibliothek des Priesterseminars in Speyer
Am 30. 8. 2000 hat die Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars in Speyer als Nachlass des 1998 verstorbenen Kölner Theologen, Altphilologen und Germanisten Johannes Rathofer die mit mehr als 400 Bänden größte private Faksimilesammlung offiziell in Besitz genommen. Die Sammlung umfasst vor allem Werke des Mittelalters, reicht aber bis ins 18. Jahrhundert. Das Bistum erwarb den Nachlass für DM 200.000.-.
Im November wurde eine Ausstellung herausragender Exponate aus dieser Sammlung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer in Zusammenarbeit mit der Bibliothek des Priesterseminars eröffnet.
Dachstuhlbrand in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar
Pater Paul Eisenkopf schreibt: Am Abend des Sonntags, des 6. August wurde unsere Hochschule von einem Dachstuhlbrand betroffen, der etwa zwei Drittel des Dachstuhls erfasste. Da unsere Bibliothek im Souterrain liegt, war sie nicht unmittelbar berührt; nur einige Bücher, die von Leuten entliehen waren, deren Zimmer dem Feuer zum Opfer gefallen sind, haben wir durch den Brand unmittelbar verloren. Schlimmer betroffen sind wir durch Löschwasserschäden. Vor allem ein Magazin, das am tiefsten gelegen ist, ist ziemlich durchfeuchtet worden. Etwa 20.000 Bände, die dort standen, haben wir zum Gefriertrocknen aus dem Haus gegeben. Ungefähr auch 20.000 Bände an Dubletten und Nachlässen mussten als Altpapier entsorgt werden. Der Großteil des Buchbestandes hat das Unglück also heil überstanden. Allerdings steht uns noch einiges bevor. Wir haben Feuchtigkeit in einigen Wänden, was noch zu Mauererarbeiten und entsprechendem Staub und Dreck führen wird. Wahrscheinlich müssen wir unsere Bestände zeitweise bzw. teilweise auslagern. Zur Zeit versuchen wir, einen eingeschränkten Bibliotheksbetrieb aufrechtzuerhalten; das Wintersemester soll Ende Oktober planmäßig beginnen.
Inzwischen wurde bereits ein großer Teil der nach Limburg ausgelagerten Bestände zurückgeführt; Pater Eisenkopf hofft auf einen Abschluss der Arbeiten bereits zum Jahresende.
Jahrestagung 2001 am 13. – 17. August
Trotz der intensiven Bemühungen von Frau Neusius in Bernkastel Kues ist es nicht gelungen, ein Tagungshotel zu finden, dass uns finanziell soweit entgegenkommen konnte, dass wir mit der Teilnahme möglichst vieler Mitgliedsbibliotheken hätten rechnen können. Wir haben uns daher kurzfristig entschließen müssen, auf das Bildungshaus Kloster Reute (Franziskanerinnen von Reute) in 88339 Bad Waldsee auszuweichen. Die Fortbildungstagung wird sich diesmal, der Kultur der Umgebung entsprechend, vornehmlich mit der Literatur des 17. Jahrhunderts und den Schwierigkeiten seiner Einschätzung und Verzeichnung auseinandersetzen. Regionaler Ansprechpartner ist Herr Ott-Stelzner in Rottenburg, wo die Fäden der Organisation zusammenlaufen.
Bibliothekartag 2001 in Bielefeld
Die kirchlichen Bibliotheken aus AKThB und VkwB werden wieder eine gemeinsame Sitzung beim Bibliothekartag 2001 in Bielefeld bestreiten, diesmal unter Leitung von Armin Stephan mit dem Thema „EDV in kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken auf dem Weg von innen nach außen“.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 3. 4. 2001 von 14.30 bis 16 Uhr im Raum „Jolie Ville“ 1 und 2 des Hotels Mövenpick (direkt am Bahnhof) statt.
Katholisch-Theologische Hochschule in Linz wurde „Privatuniversität“
Im Zuge der Rechtsangleichungen im EU - Raum wurde 1999 vom Staat Österreich ein eigenes Privatuniversitätsgesetz beschlossen. Dementsprechend kann jede selbständige Organisation, die einen Bildungsweg auf universitärer Ebene anbietet, seit 2.11.1999 um die staatliche Anerkennung ansuchen. Bei Erfüllung aller Voraussetzungen, die dafür namhaft gemacht wurden, wird vom Staat die Bezeichnung "Privatuniversität" verliehen. Die Katholisch-Theologischen Hochschule in Linz wurde nun zur ersten Privatuniversität Österreichs ernannt.
Die großen Vorteile, die vor allem in der Kooperation mit den Bundesuniversitäten liegen (z.B. kombinierte Lehramtsstudien), kommen ihr bereits im laufenden Semester zu gute.
Zweite Gemeinsame Jahrestagung 2003
Eine zweite gemeinsame Tagung von VkwB und AKThB hat Philipp Gahn/ Philos.-Theol. Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern vorgeschlagen und einen entsprechenden Antrag gestellt. Vorstand und Beirat haben sich anlässlich der Sitzung in Koblenz am 14. November bei Herrn Gahn für die Einladung bedankt, sie einstimmig begrüßt und werden der Mitgliederversammlung zur Jahrestagung 2001 in Reute eine zweite gemeinsame Tagung voraussichtlich in der Woche vom 25. bis 29. August vorschlagen.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche hat bereits zugestimmt.
Austausch mit USA
Über BETH bietet die Tennessee Theological Library Association einen 4 bis 6 wöchigen Austausch für eine kirchliche Bibliothekarin bzw. einen kirchlichen Bibliothekar für die Zeit bis zum 23. Juni 2001 an, wenn die Jahreskonferenz der American Theological Library Association (ATLA) stattfindet. Für das Jahr 2002 wird dann die Gegeneinladung einer Mitgliedsbibliothek von BETH erwartet. Nähere Informationen dazu auf der Homepage von BETH: http://www.theo.kuleuven.ac.de/beth oder bei den Delegierten.
Die Deutsche Bibliothek und die Verschlagwortung
Die Deutsche Bibliothek erwägt aufgrund eingeforderter Sparmaßnahmen die Verschlagwortung populärwissenschaftlicher theologischer Dokumente unter 100 Seiten (Ratgeber, evangelistische Schriften, Einführungen für Laien etc), populärwissenschaftlicher Zeitschriften, Zeitungen (Kirchenzeitungen), Bildbände, Kirchenführer und Non-Book-Materialien (CD, Video) einzustellen oder sie als Fremdleistung kirchlicher Bibliotheken zu übernehmen. Die Diskussion läuft über die Arbeitsgruppe zur SWD von Herrn Stephan/ Neuendettelsau bzw. Herrn Gahn/ Benediktbeuern.
Ausstellung in Freising
Unter dem Titel „Bücherschätze. Vom Sinn und Ziel einer Diözesanbibliothek“ stellte die Dombibliothek Freising von 15. Juli bis 31. Oktober Neuerwerbungen des Jahres 1999 aus. Den Katalog verfasste Dr. Benker.
Bibliothekssoftware Alephino der Fa. Exlibris
In der Folge eines Anwendertreffens im September in Kassel wurde mit der Fa. Exlibris die Einrichtung einer voraussichtlich etwa mit 8 Personen besetzten Arbeitsgruppe zur weiteren Entwicklung des Nachfolgeprodukts zu Bislok der Fa. Exlibris, „Alephino“, verabredet. In der Arbeitsgruppe werden vier kirchliche Bibliotheken vertreten sein.
Benediktinerabtei Plankstetten
Bereits seit Anfang des Jahres leitet nunmehr Pater Beda Sonnenberg OSB die Bibliothek der Benediktinerabtei Plankstetten.
Nachwahlen in Frauenchiemsee 2000
Bei der erforderlich gewordenen Nachwahl zum Beirat der AKThB wurde auf Vorschlag des Vorstandes Herr Prälat Dr. Benker / Freising gewählt.
Mitteilungsblatt
Das Mitteilungsblatt wird unter dem Titel „Kirchliches Buch- und Bibliothekswesen“ voraussichtlich im Januar erscheinen und verschickt werden. Durch einen von Herrn Ott-Stelzner eingeworbenen Werbeblock und einen Druckkostenzuschuss der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirche war das Projekt mit den regulären Mitteln der AKThB zu realisieren. Wir haben eine ganze Reihe Angebote eingeholt und uns dann für einen Verbleib beim Paulinus-Verlag entschieden. Durch den Druckkostenzuschuss können wir diese Ausgabe auch den Kolleginnen und Kollegen im Dienst der evangelischen Kirche zuschicken und hoffen, sie auf diese Weise als Beiträger und Abonnenten für dieses gemeinsame Sprachrohr zu gewinnen.
Jahresbibliographie 2000
Die Meldungen für die Jahre 1998 und 1999 waren so umfangreich, dass die Herausgeber sich auf das Erscheinungsdatum 1999 beschränken mussten. Nunmehr sind Veröffentlichungen, die 2000 erschienen sind, gefragt.
Bitte beachten Sie die wieder beigefügten Kopiervorlagen für die Meldung von Veröffentlichungen, die im Bereich der evangelischen und der katholischen kirchlichen Bibliotheken, Museen und Archive oder von deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erschienen sind.