Das Konsortium der kleinen wissenschaftlichen Bibliotheken ist ein loser Zusammenschluss aus voneinander unabhängiger Bibliotheken zum Zweck des Erwerbs stark vergünstigter Lizenzen von Datenbanken. Der Umfang der Gruppe wird mit jedem Vertragsabschluss neu definiert.
Nicht angehören können dem Konsortium Bibliotheken, deren Budget weit über dem Durchschnitt der Teilnehmer liegt und die deshalb nicht mehr als »kleine wissenschaftliche Bibliotheken« bezeichnet werden können.
Die Kaufkraft der einzelnen Bibliotheken ist trotz dieser Einschränkung immer noch sehr unterschiedlich. Dennoch liegt es im Interesse der Gruppe, auch Bibliotheken mit sehr geringen finanziellen Mitteln an dem Konsortium zu beteiligen. Deshalb kann ungeachtet des mit dem Vertragspartner pro teilnehmende Bibliothek ausgehandelten Preises intern ein besonderes Berechnungsmodell zugrunde gelegt werden. In diesem Fall werden die Bibliotheken in drei Gruppen eingeteilt:
1. Solche, die einen geringeren als den vom Vertragspartner angesetzten Preis zahlen,
2. solche, die den ausgehandelten Preis zahlen,
3. solche, die den durch die erste Gruppe entstandenen Fehlbetrag durch einen höheren Beitrag ausgleichen.
Auf diese Weise soll es auch Bibliotheken mit einem sehr geringen Vermehrungsetat ermöglicht werden, an dem Konsortium teilzunehmen.
Gegenwärtig erwirbt das Konsortium die Lizenzen der folgenden Datenbanken:
IBR - Internationale Bibliographie der Rezensionen [23 Teilnehmer]
IBZ - Internationale Bibliographie der Zeitschriftenliteratur [23 Teilnehmer]
IJBF - Internationale Jahresbibliographie der Festschriften [6 Teilnehmer]
IJBK - Internationale Jahresbibliographie der Kongressberichte [6 Teilnehmer]
ATLA Religion database (ATLA RDB) und ATLA Serials (ATLAS) [9 Teilnehmer]
Revue d'Histoire Ecclésiastique - Bibliographie (in der Testphase) [5 Teilnehmer]
Bei Interesse können Sie sich mit Armin Stephan oder Dr. Philipp Gahn in Verbindung setzen.