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Neue Mitgliedsbibliotheken 2001

Auf der Jahrestagung 2001 in Bad Waldsee - Reute wurden drei Bibliotheken als neue Mitglieder in die AKThB aufgenommen.

Bibliothekarin: Dr. Bettina Frindt, Wiss. Bib. - Spezialbibliothek; Träger: gemeinnützige GmbH St.Gregorius

Bestände: 8.300 Bände, 22.000 Musikalien, 1.200 gebundene Zeitschriften, 300 Tonträger, 15 laufende Zeitschriften, Komponistennachlässe. - Sammelschwerpunkte: Kirchenmusik, Neues Geistliches Lied, Orgelmusik und Orgelwissenschaft, musikalische Hilfswissenschaften. Im Bereich Theologie und Religion: Liturgie.

Erschließung: Bisher erfaßt sind größtenteils die Bände der Bibliothek in einem Allegro EDV-Katalog (Zugriff über den Kirchlichen-Verbund-Katalog, KIVK) nach RAK-WB. Der Notenbestand ist grob vorsortiert und teilweise per EDV erschlossen, ebenso die Tonträger. Die Zeitschriftenbestände sind alphabetisch nach Titeln aufgestellt, aber noch nicht erfaßt.

Benutzung: Präsenzbibliothek für Studenten und Dozenten der KHK, für sonstige Nutzer nach Rücksprache mit der Bibliothekarin offen. - 2 Computer-Arbeitsplätze, davon einer mit Internet-Zugang.

Geschichte: Das St.-Gregorius-Haus wurde 1881 von Heinrich Böckeler gegründet. Zu den Direktoren gehörten u.a. der spätere Bischof von Trier Rudolf Bornewasser (1899-1909) und Heinrich Freistedt (1940-1970). Ca. 2500 Studierende erhielten hier bis heute ihre kirchenmusikalische Berufsqualifikation.

Vor ca. 10 Jahren wurden durch die Deutsche Bischofskonferenz erste Schritte zur Umwandlung in eine Hochschule für Kirchenmusik unternommen und am 22. November 2000, dem Fest der heiligen Cäcilia, fand die Erhebung zur Hochschule statt. Vereint mit der Bischöflichen Kirchenmusikschule in Essen wird die KHK St. Gregorius von den Bistümern Aachen, Essen, Köln und Trier finanziert. Kooperationsverträge bestehen mit Bistümern in Belgien, der Niederlande und Frankreich.

Bibliothekar: Dr. Joachim Söder. - Spezialbibliothek; Träger: Erzbistum Köln

Bestände: ca. 5.400 Bände (einschl. Bücher aus dem Nachlass von Clemens Baeumker), 1.400 Mikrofilme und Photographien mittelalterlicher Handschriften, 12 laufende Zeitschriften.

Sammelschwerpunkte: Werke zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters.

Erschließung: Der Gesamtbestand der Bibliothek wird derzeit in die eigens entwickelte Datenbank AliBi (Alberti Magni Instituti Libri et Bibliotheca) aufgenommen, die eine gezielte Suche nach Schlagworten und Themen ermöglicht.

Benutzung: Die Bibliothek steht allen offen, die sich mit der Philosophie und Theologie des Mittelalters und ihren antiken Voraussetzungen beschäftigen wollen. Sie wird ihrem Hauptzweck entsprechend als Präsenzbibliothek geführt, keine Teilnahme am Leihverkehr. Öffnungszeiten: an Arbeitstagen von 9.00 - 12.30 Uhr und von 14.30 - 17.00 Uhr (freitags nur am Vormittag).

Geschichte: Das Albertus-Magnus-Institut wurde 1931 vom Kölner Erzbischof Kardinal Joseph Schulte durch Umwandlung der Kölner Albertus-Magnus-Akademie gegründet mit dem Ziel der kritischen Herausgabe der Werke Alberts des Großen (Editio Coloniensis). 1954 siedelte das Institut von Köln nach Bonn um, zum ersten Leiter wurde Prof. Dr. Bernhard Geyer ernannt. Nachdem zunächst in zeitaufwendigen Bibliotheks- und Katalogrecherchen die Handschriften zu den Werken Alberts zusammengestellt worden waren, erschien 1951 der erste Band der Werkausgabe im Verlag Aschendorff (Münster), zahlreiche weitere Bände folgten. Bislang hat das Institut 30 von den mehr als 70 zu edierenden Werken Alberts publiziert.

Anschriften der Abteilungsbibliotheken: Abt. Aachen, Robert-Schumann-Str. 25, 52066 Aachen, Tel. (0241) 60003-88, eMail: bibliothek@kfhnw-aachen.de

Abt. Köln, Wörthstr. 10, 50668 Köln, Tel./Fax/eMail wie Zentralbibliothek (siehe oben)

Abt. Münster, Piusallee 89, 48147 Münster, Tel. (0251) 4 17 67-16, Fax (0251) 4 17 67 - 52, eMail: bibliothek@kfhnw-muenster.de

Abt. Paderborn, Leostr. 19, 33098 Paderborn, Tel. (05251) 1225-27, Fax (05251) 1225-67, eMail: bibliothek@kfhnw-paderborn.de

Leitung: Dipl.-Bibl. Bernd Heinen, Stellvertreterin: Dipl.-Bibl. Petra Gehrken. - Fachhochschulbibliothek; Träger: Bistümer des Landes Nordrhein-Westfalen

Bestände: 188.000 Bände, 830 laufende Zeitschriften. - Sammelschwerpunkte: Sozialwesen, Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Religionspädagogik, Heilpädagogik, Sozialpolitik, Caritas und Diakonie. - Jährlicher Zuwachs ca. 4800 Bände

Erschließung: Freihandaufstellung. - OPAC (weist den Gesamtbestand nach, Retrokonversion abgeschlossen, ausführliche Zeitschriftenauswertung), Bestand im Internet abfragbar unter der Adresse http://www.kfhnw.de/. - 3 Internet-Arbeitsplätze in allen Abteilungen. - CD-ROM Datenbanken (VLB, DB, Psyndex, WISO, FIS-Bildung, Carelit, Cinahl u.a.)

Benutzung: öffentlich zugänglich. - Öffnungszeiten: Mo - Do 8.00 - 17.00 Uhr, Fr 8.00 - 13.00 Uhr, während des Semesters Di - Do 8.00 - 18.00 Uhr. - Teilnahme am Leihverkehr

Geschichte: Die Bibliothek besteht seit Gründung der Fachhochschule im Jahre 1971 aus vier Abteilungsbibliotheken unter Leitung der Bibliothekszentrale. An der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen sind ca. 3500 Studenten eingeschrieben.

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