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Neue Mitgliedsbibliotheken 2008

Auf der Jahrestagung 2008 in Fulda wurden zwei Bibliotheken als neue Mitglieder in die AKThB aufgenommen.

Leitung: N. N. - Klosterbibliothek; Träger: Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria, Fulda.

Die Bibliothek entstand mit der Gründung des Klosters im Jahre 1626. Von 1875 bis 1887 im Zuge des Kulturkampfes zwölf Jahre währendes Exil in Frankreich, wobei ein großer Teil der Bibliotheksbestände verloren gegangen ist, im Zweiten Weltkrieg Verlust der ausgelagerten Bücher.

Nach dem Krieg Wiederaufbau der Bibliothek. Umfang derzeit rund 48.000 Bände mit Schwerpunkt auf spiritueller und monastischer Literatur, 15 laufende Zeitschriften.

Der Bestand ist komplett alphabetisch, teilweise auch systematisch erschlossen (Erschließung ausschließlich konventionell/manuell). Die Bibliothek steht den Schwestern der Abtei und ihren Gästen zur Verfügung.

Leitung: Mag. Dr. Karin Schamberger, 2 Mitarbeiter. - Spezialbibliothek; Träger: Erzdiözese Salzburg.

Bestände: Diözesane Priesterhausbibliothek mit etwa 120.000 Bänden (ca. 130 Inkunabeln, 1000 Frühdrucke, Werke zu Kirchenrecht und Kirchengeschichte; theologische, historische, juristische und naturwissenschaftliche Fachliteratur). Amtsbibliothek des Archivs mit etwa 20.000 Bänden (Priesternachlässe, Pfarrbibliotheken, Liturgica, Salisburgensien, Periodika).

Kataloge/Erschließung: Handbibliothek in Freihandaufstellung, Magazine. Alphabetischer und Schlagwortkatalog; seit 1998 EDV-Erschließung nach RAK-WB.

Benutzung: Archivbibliothek zu den Archivöffnungszeiten (Di-Do 9-12 Uhr; 13-17 Uhr); Priesterhausbibliothek nach telefon. Voranmeldung.

Geschichte: Gründung des Priesterseminars 1579 durch Erzbischof Johann Jakob von Kuen-Belasy, Einrichtung einer Bibliothek. Kontinuierlicher Zuwachs durch Legate und Nachlässe von Universitätsgelehrten und Regenten des Seminars. Erster Katalog 1816. Nach dem Ersten Weltkrieg musste für Instandhaltungsmaßnahmen des Hauses der Großteil der Inkunabeln verkauft werden. Neuordnung der Bibliothek in den 1930er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Bibliothek geräumt und erlitt große Verluste. Neuaufstellung und Erweiterung ab 1946. 1988 wurde die Bibliothek der Erzdiözese Salzburg zur Verwaltung angeboten und wird seitdem vom Archiv der Erzdiözese mitbetreut.


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